Seien wir mal ehrlich. Spätestens nach den Terroranschlägen in Paris und der unkontrollierten Einreise tausender Flüchtlinge nach Deutschland hat sich auch für „Otto-Normal-Bürger“ einiges geändert.

Das Gefühl der Sicherheit ist uns abhanden gekommen und manch einer fühlt sich zunehmend unwohl. In seinem Land, seinem Landkreis und seinem Wohnort. Die eigenen vier Wände scheinen der einzige Zufluchtsort zu sein, an dem Menschen noch ohne Angst leben könen.

Das „Wir schaffen das“ unserer Kanzlerin hallt uns allen noch in den Ohren und die Willkommenskultur unserer Regierung ließ schon längst Zweifel bei den Bürgern aufflammen, als eine Lawiene von flüchtenden Menschen auf die deutschen Grenzen zurollte. Auf der Flucht? Vor wem oder was eigentlich?

Tod und Terror lassen Menschen verzweifeln und der Wunsch diesem zu entfliehen ist jederzeit nachvollziebar und verständlich. Diesen Menschen Zuflucht zu verweigern wäre unmenschlich und vieles wird getan, um zu helfen und Leid und Not zu mildern. Allgegenwärtig sind die Bilder von Tod, Not und Elend, die tagtäglich über die medien zu uns transportiert werden.

Aber – es gibt eine nicht unerhebliche Zahl jener, die sich einfach nur ein bequemeres, besseres Leben wünschen. Es ist nicht mehr nur der Wunsch nach Sicherheit, der Flüchtlingsströme nach Deutschland in Bewegung setzt.

Warum zeigen und die Bilder überwiegend junge, kräftige Männer, die mit wenig Hab und Gut zu uns drängen? Wo bleiben Frauen, Heranwachsande und Kinder jener, die ihr Land verlassen und in Deutschland oder anderswo Zuflucht suchen? Kann man Angehörige einfach dem Terror überlassen, um sich allein auf den Weg ins gelobte Land machen?

Unsere Medien verbreiten, auf Hochglanzpapier bedruckt oder farbenfroh ins Szene gesetzt das Bild von Deutschland, das es so nicht gibt. Menschen in Anzügen, schönen Kleidern, den Luxusschlitten vor dem Eigenheim, das ist auch in Deutschland nicht selbstverständlich und allen gegeben. Und wenn, dann über Jahre hinweg hart erarbeitet und zusammengespart. Von Nichts kommt Nichts. Eine Tatsache, die allzugerne verschwiegen wird und jenen als selbstverständlich vorkommen, die auf den Trümmern ihrer zerbombten Häusern stehen.

Wirtschaftsflüchtlinge werden es schwer haben ihre Träume zu verwirklichen und die Hoffnung auf den Sozialstaat ist trügerisch. Kein Land will und kann diese Wünsche erfüllen und so zum Schlaraffenland in der westlichen Welt werden.

Die Folge der Enttäuschung wird sein, das Kriminalität zunehmen wird und sich manch einer das nimmt, was ihm zuzustehen scheint. Eigentumsdelikte werden an der Tagesordnung sein und vielen Menschen gilt das Leben des Anderen nichts. Wir werden in Anarchie versinken.

Frauen werden ihrer Rechte auf sexuelle Selbstbestimmung beraubt und werdendie in vielen Jahren erkämpften Rechte verlieren. Eine andere Kultur wird Einzug halten in deutsche Wohnzimer, religiöse Freiheit wird es nicht mehr geben.

Wollen wir das alles?

Die Zeit, in der wir unsere Wohnung unverschlossen lassen konnten, sind seit vielen Jahren vorbei. Wir schauen ängstlich nach links und rechts wenn wir uns nach Einbruch der Dämmerung über unsere Straßen bewegen. Das Gefühl der Unsicherheit hat sich längst breit gemacht in unserem Innern.

Ein ungezügelter Zuzug wird uns noch vor unlösbare Probleme stellen. Es wird eine Zeit anbrechen, in der ich nicht leben möchte. Unsere Volksvertreter haben die Karre vor die Wand gefahren. Und das hat mit rechts- oder linkpopulistischer Gesinnung rein gar nichts zu tun.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s